Grösste Photovoltaikanlage der Schweiz eingeweiht

18.10.2012 10:16 von Antonio Milelli

Die Services Industriels de Genève (SIG) und die Palexpo AG weihten in Genf die grösste Photovoltaikanlage der Schweiz ein. Die Leistung der 15 000 Solarpanels beträgt 4,2 Megawatt, was dem jährlichen Stromkonsum von 1350 Haushalten entspricht. Dies ist dreimal mehr als die Produktion der bisher grössten Anlage der Schweiz.

Mehrere Monate waren notwendig, um die grösste photovoltaische Solaranlage der Schweiz auf dem Dach des Messezentrums Palexpo zu realisieren. Die Installation war ein wahrer Kraftakt: Die Ingenieure und Arbeiter mussten beispielsweise das Palexpo-Dach für die Solarpanels und die elektrische Ausrüstung, welche zusammen mehr als 560 Tonnen wiegen, verstärken.

Die Photovoltaikanlage der Palexpo AG mit ihrer Leistung von 4,2 Megawatt (MW) übertrifft nun sogar die Anlagen der ETH Lausanne und die des Stade de Suisse in Bern, welche 2 respektive 1,3 MW produzieren. Die jährliche Stromproduktion der neuen Genfer Anlage entspricht 30 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs aller Ausstellungshallen des Genfer Messezentrums oder dem Jahresverbrauch von 1350 Haushalten.
 
Alain Peyrot, der Präsident des Verwaltungsrates der SIG betonte im Rahmen seiner Ausführungen, dass nur dank der hervorragenden Zusammenarbeit der beiden bedeutenden Genfer Wirtschaftsakteure SIG und Palexpo AG die Bewältigung der zahlreichen technologischen und finanziellen Herausforderungen möglich war.
 
Staatsrätin Isabel Rochat (FDP) rief in Erinnerung, dass die beiden Institutionen Services Industriels de Genève (SIG) und Palexpo AG mit ihrem gemeinsamen Werk beweisen, dass sie nicht nur Vorreiter der Genfer Wirtschaft sind sondern auch über die Genfer Grenzen hinaus zum Beispiel werden, dem man folgen sollte.

Mit der Investition von 15 Millionen Schweizer Franken verfolgen SIG und Palexpo AG ein gemeinsames Ziel: die Produktionssteigerung der erneuerbaren Energien im Einklang mit den vom Kanton empfohlenen Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung. «Mit einer Solarpanelfläche pro Einwohner, die dreimal höher als der nationale Durchschnitt ist, platziert sich Genf damit an der Spitze der Schweizer Kantone», unterstrich Staatsrat Pierre Maudet (FDP), der zuständige Energieminister.

Seit dem Beginn ihrer Zusammenarbeit strebten SIG und Palexpo AG eine Stromproduktion zu einem konkurrenzfähigen Preis von weniger als 50 Rappen pro Kilowattstunde an. Dieses Ziel wurde inzwischen weit übertroffen. Die von der Anlage produzierte Kilowattstunde Solarstrom kostet inzwischen nur 33 Rappen.

Quelle: www.baublatt.ch
 

Zurück

News

24.05.2013 06:20

Förderprogramm NEBO+

In Bezug auf Energieeffizienz und Kostenersparnis bestehen bei Lüftungs- und Klimaanlagen oft grosse Potenziale, welche sich durch nachhaltige energetische Betriebsoptimierungen nutzen lassen. Das Förderprogramm NEBO+ bietet einen attraktiven Förderbeitrag sowie die professionelle Durchführung dieser Betriebsoptimierungen.

Weiterlesen …

16.05.2013 08:17

Neuorganisation MINERGIE in der Zentralschweiz

Aufgrund der hohen Anzahl Minergie-Anträge wird ab Mitte Juni 2013 in der Zentralschweiz für die Eingabe der Zertifizierung die Minergie Online-Plattform eingeführt. Ab 1. Juli 2013 sind die Anträge für den Kanton Luzern bei der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik – ZIG, einzureichen. Dies gilt für alle Label (MINERGIE, MINERGIE‑A, MINERGIE-P und MINERGIE-ECO).

Weiterlesen …

06.05.2013 11:38

Stabübergabe in der Geschäftsleitung MINERGIE

Am 20. Juni 2013 übernimmt Christian Röthenmund von Franz Beyeler die Geschäftsführung von MINERGIE. Franz Beyeler tritt kürzer, bleibt MINERGIE jedoch verbunden: Er übernimmt den Aufbau der MINERGIE International AG. Mit Christian Röthenmund, seinem bisherigen Stellvertreter, tritt ein kompetenter Baufachmann und Betriebswirtschafter seine Nachfolge an.

Weiterlesen …