Inhalt
- MINERGIE-Co2-Messgerät - MINERGIE-P-Buch - Anforderungen MuKEn 2008 und MINERGIE - Wärmespeicherfähigkeit in SIA 380/1 Berechnung - Beleuchtung: Vereinfachter Nachweis - Zertifizierungsobjekte („Teilzertifizierung“) - Neues Reglement Wand-/Dach-Module - Neues Fenster-Reglement - GEAK - Detailblatt in Gebäudeliste - Auskünfte zu MINERGIE-ECO - Holzfaktor

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MINERGIE-CO2-Messgerät Je dichter Gebäude gebaut werden, desto wichtiger ist die kontrollierte Lufterneuerung. In MINERGIE-Bauten stellt die Komfortlüftung sicher, dass die Bewohner immer ausreichend Frischluft einatmen können. Wird zu wenig oder überhaupt nicht gelüftet, kann die CO2-Belastung der Raumluft kritische Werte erreichen. Das CO2 (Kohlendioxid) stösst der Mensch beim Ausatmen aus. CO2 ist zwar erst ab einer Konzentration von 5 Volumenprozent für Menschen giftig, verursacht jedoch schon bei wesentlich geringeren Konzentrationen (d.h. ab Werten zwischen 800 und 2.000 ppm) unspezifische Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall. Nicht nur der Unterricht ermüdet die Schüler, sondern auch die schlechte Luft im Klassenzimmer. Mit dem praktischen CO2-Messegerät, mit USB-Schnittstelle, zeigen Sie auf dem Bildschirm eindrücklich die Entwicklung der CO2-Belastung der Raumluft auf. Mit einer Kurvengrafik kann die Entwicklung aufgezeichnet werden. Gleichzeitig zeigt das Gerät die aktuelle Luftfeuchtigkeit und Temperatur an.
Das MINERGIE CO2-Messegerät (inkl. Software) können Sie zum Preis von 350 Fr. über den Kiosk auf der MINERGIE-Webseite beziehen. MINERGIE-Mitglieder und -Fachpartner erhalten das CO2-Messgerät zum Selbstkostenpreis von 280 Fr.
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Handbuch MINERGIE-P Jetzt ist sie da: die zweite, vollständig überarbeitete und stark erweiterte Auflage des Handbuches MINERGIE-P. Die 2. Auflage wurde nötig, weil die relevanten SIA-Normen, die Musterverordnung der Kantone und die Anforderungen an Minergie und MINERGIE-P neu formuliert wurden. Der Verlag hat aus der Not eine Tugend gemacht und das Buch mit vielen Infos zur Bauhülle, zur Zertifizierung, zum sommerlichen Wärmeschutz (jetzt eine Anforderung), zur Haustechnik von P-Häusern und mit neuen Beispielen ergänzt. Wer nach MINERGIE-P baut, kommt um dieses Standardwerk nicht herum.
Das Handbuch MINERGIE-P können Sie hier bestellen.
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Anforderungen MuKEn 2008 und MINERGIE Im
Sinne einer hohen Energieeffizienz sollen die Anforderungen der MuKEn
2008 (Basismodul) und die dazugehörigen Vollzugshilfen auch im MINERGIE- und MINERGIE-P-Standard eingehalten werden, unabhängig ob ein Kanton die MuKEn bereits eingeführt hat oder nicht. Der
Vorstand wird dazu im September den definitiven Bescheid erteilen,
sodass diese Anwendung per 01.01.2010 umgesetzt werden kann. Vorbehältlich eines Vorstandentscheids, wird diese Regelung per 01.01.2010 eingeführt. MINERGIE geht davon aus, dass MuKEn-Anforderungen durch die Kantone geprüft werden. Weitere Informationen folgen im Newsletter 3/2009.
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Wärmespeicherfähigkeit in SIA 380/1 Berechnung Bei einem
Gebäude in Holzbau kann die Wärmespeicherfähigkeit C/AE auf 0.3 MJ/m2K
und somit Bauweise „mittel“ eingesetzt werden, wenn folgende
Anforderungen erfüllt sind: Unterlagsboden von mindestens 6 cm
Zement-UB oder 5 cm Anhydrit und raumseitig beplankte Wände, 2 x 12,5mm
Gipskartonplatten oder mindestens 18 mm Gipsfaserplatte mittlerer
Rohdichte.
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Beleuchtung: Vereinfachter Nachweis als Versuchsphase zeitlich beschränkt für Bürobauten und Schulen Aufgrund der mehrjährigen Erfahrung in der Anwendung des Beleuchtungsnachweises nach SIA 380/4 sowie dem neuen MINERGIE-Modul
für Leuchten ist es heute möglich, für die Gebäudekategorien
«Verwaltungen» und «Schulen» (für MINERGIE und MINERGIE-P) optional
einen vereinfachten Beleuchtungs-nachweis zur Anwendung zu bringen. Bis
Ende 2009 wird der Einsatz dieses vereinfachten Nachweises nun in einer
Probephase getestet. Anschliessend wird analysiert, ob und wie der
Nachweis weiter eingesetzt werden kann. Das Nachweis-Tool ist auf der
Website MINERGIE inkl. einer entsprechenden Wegleitung zum
Herunterladen.
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Zertifizierungsobjekte ("Teilzertifizierung") MINERGIE
sieht sich immer häufiger dem Begehren ausgesetzt, mehr oder weniger
selbständige Gebäudeteile zu zertifizieren. Häufig ist der Hintergrund,
dass zertifizierte Objekte von Vergünstigungen oder Subventionen
profitieren. Die möglichst präzise Klärung der Frage, was eigentlich
zertifizierbare Objekte sind und was als nichtzertifizierbar zu
bezeichnen ist, hat deshalb für MINERGIE eine hohe Dringlichkeit. Die Agentur Bau hat deshalb die bereits existierenden internen Regelungen präzisiert. Eine
entsprechende Entscheidungshilfe wird neu in der Anwendungshilfe
platziert und in Kürze auf der Website zur Verfügung stehen.
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Neues Reglement für Wand-/Dach-Module Seit 1. Januar 2009 gelten für die MINERGIE®-Module Wand/Dach neue Grenzwerte. Im
Zuge der Überarbeitung der Anforderungen für Wand-/Dach-Module werden
die Module künftig in Konstruktionsaufbauten für Neubauten und für
Modernisierungen unterschieden. Das Anforderungsniveau der U-Werte für
Neubauten wird neu 0,15 W/m2K und dasjenige für Modernisierungen 0,2
W/m2K betragen. Mit dieser Neudefinition und Unterscheidung der Module
für Neubauten und Modernisierungen kann der Markt konkret mit
energetisch guten Bauteillösungen unterstützt werden. Planenden können
somit klar definiert Lösungsmöglichkeiten in der Realisierung ihrer
Projekte aufgezeigt werden. Die neuen Anforderungen werden nun erstmals
in einem separaten technischen Reglement zusammengefasst. Das Dokument
steht ab sofort auf der Website zur Verfügung. Bisherige Zertifikate behalten bis Dezember 2009 ihre Gültigkeit.
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Fenster-Reglement – ergänzt und revidiert Das bisher gültige
Fenster-Reglement wurde überarbeitet, ergänzt und in einigen
technischen Passagen präzisiert. Als Ergänzung zu den bisherigen
MINERGIE-Fenstern wurde die Definition für Fenster erarbeitet, welche den MINERGIE-P® Standard erfüllen. Ebenfalls neu können Hebeschiebetüren und Schiebetüren als MINERGIE-Modul
Fenster zertifiziert werden. Im Weiteren wurde im Bereich des
Lizenzierungssystems eine Ergänzung angebracht. Die entsprechenden
technischen Anforderungen sowie weitere Details sind in den Ergänzungen
zum Fenster-Reglement, welche im Herbst 2009 zur Verfügung stehen
werden, ersichtlich. Eine strukturelle Überarbeitung des
Fenster-Reglements findet per 01.01.2010 statt.
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GEAK und MINERGIE® Ab August 2009 wird es möglich sein, Gebäudeenergieausweise der Kantone (GEAK)
auszustellen. Damit werden vor allem bestehende Gebäude bezüglich ihrer
energetischen Qualitäten auf eine bisher in der Schweiz nicht üblichen
Weise klassiert und es stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis
diese neue Klassierung zu MINERGIE®
steht, welches ja auch besondere energetische Qualitäten umfasst. Um
dieses Verhältnis zu klären, muss zuerst dargestellt werden, was der
GEAK genau ist. Weitere Informationen finden Sie in dieser Medienmitteilung.
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Detailansicht in Gebäudeliste In der Gebäudeliste werden
sämtliche MINERGIE- und MINERGIE-P (-ECO)-Bauten aufgelistet und in
der Detailansicht mit weiteren Daten erläutert. Bis anhin wurden unter
den Beteiligten nur Architekten, Planende und Bauherrschaften
aufgeführt, welche aufgrund des MINERGIE-Antrages bekannt waren. Neu
werden nun „Weitere am Objekt beteiligte Mitglieder oder Fachpartner
von MINERGIE“ ergänzend aufgeführt. Damit dieser Eintrag erfolgen
kann, und nicht schon automatisch umgesetzt ist, können Mitglieder oder
Fachpartner ihre Referenzobjekte bei der Geschäftsstelle MINERGIE
melden. Die Referenzobjekte benötigen eine Bestätigung vom Architekten.
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Wechsel zu kostenpflichtigen Auskünften bei MINERGIE-ECO Die
Aktualität der Themen "energieeffizientes Bauen", „gesundes und
ökologisches Bauen“ und die Bekanntheit von MINERGIE-ECO haben in den
letzten Monaten dazu geführt, dass die Beratungsdienstleistungen der
Zertifizierungsstelle MINERGIE-ECO enorm zugenommen haben. Weil die
dafür notwendigen Aufwendungen nicht über die Zertifikatsgebühren
gedeckt werden können, sieht sich die Zertifizierungsstelle
MINERGIE-ECO gezwungen, die Bedienung des Telefons zeitlich
einzuschränken und die entstehenden Kosten auf die Anrufenden zu
überwälzen. Die bisherige Telefonnummer der Zertifizierungsstelle
MINERGIE-ECO, 043/488 53 33, wird somit ab dem 13. Juli 2009 nicht
mehr in Betrieb sein. Die neue Nummer für kostenpflichtige Auskünfte
(CHF 3.90 pro Minute) lautet 0900 88 53 33 und ist von Montag bis
Freitag jeweils zwischen 9.00 und 12.00 Uhr bedient. Nach wie vor
werden Auskünfte per Mail unter der Adresse eco@minergie.ch kostenlos
innerhalb 7 Arbeitstagen bearbeitet. Für Anfragen, welche sich auf
einen bereits eingereichten Antrag beziehen, wurde neu die Mail-Adresse
eco-antrag@minergie.ch eingerichtet. Die Beantwortung erfolgt innert 4
Arbeitstagen.
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Holzfaktor MINERGIE richtet die Tätigkeit auf die vermutlich nicht sehr ferne Zeit aus, in der fossile Energien knapp sind. In dieser Situation werden alle anderen speicherbaren Energien, wie Holz oder Abfälle, ebenfalls knapp sein. Deshalb wird der Holzfaktor per 01.01.2010 von heute 0.5 auf 0.7 erhöht.
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