Minergie setzt den Standard der Zukunft

Fast eine halbe Million Personen leben bereits in Minergie-Häusern. Per 2017 wurden die Standards weiter optimiert und die neuen Produkte „MQS Bau“ und „MQS Betrieb“ neu lanciert. Das Erfolgsrezept bleibt: Minergie ist Vorreiter in Sachen Energieeffizienz – Minergie-Gebäude stehen für Werterhaltung, Komfort und tiefen Energieverbrauch. Neu werden sie zu Energieproduzenten und die Neubauten sind frei von fossilen Energieträgern. An einer Medienveranstaltung im Freilager Zürich stellte Minergie die Neuerungen vor.

Mehr als 43'000 Gebäude sind bereits nach Minergie zertifiziert – kein anderes freiwilliges Instrument hat die Schweizer Bauwirtschaft und die kantonale Gesetzgebung seit 1998 so stark beeinflusst. „Minergie hat die Wahrnehmung von nachhaltigem Bauen und Energieeffizienz in der Bevölkerung entscheidend verändert“, sagte Heinz Tännler, Regierungsrat des Kantons Zug und Präsident des Vereins Minergie. „Der Standard setzte von Anfang an auf höheren Komfort und bessere Werterhaltung. Die Energieeffizienz war sozusagen als Nutzen darin enthalten."

Die drei Baustandards Minergie, Minergie-P und Minergie-A werden nach Energieeffizienz unterschieden und erfüllen bereits heute die kommenden kantonalen Energiegesetze (MuKEn 2014). Neu eingeführt wurde eine Gesamtenergiebilanz, die sämtliche im Gebäude verbrauchte Elektrizität berücksichtigt. Alle Neubauten decken künftig einen Teil ihres Energieverbrauchs selbst, in der Regel durch Sonnenenergie. Beim Innovations-Standard Minergie-A ist die Eigenproduktion sogar grösser als der Jahresenergiebedarf. „Die Produktion von sauberer Energie und höchster Effizienz ist zwingend. Ein hoher Autarkiegrad und tiefste CO2 -Emissionen bieten Investitionssicherheit für Bauherren“, sagte Minergie-Geschäftsführer Andreas Meyer Primavesi.

Die neuen Produkte „MQS Bau“ und „MQS Betrieb“ gewährleisten zudem, dass Gebäude nicht nur überdurchschnittlich gut geplant, sondern auch mängelfrei gebaut und hoch effizient betrieben werden.

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