Best Practices
Best Practices zeigen, wie Prozesse im Holzbau effizienter gestaltet, Emissionen reduziert und innovative Lösungen umgesetzt werden können. Sie verdeutlichen das Potenzial von Holz als nachhaltigen Baustoff im Neubau wie auch in der Sanierung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Transformation des Bauwesens in Richtung Netto-Null sowie zu einer nachhaltigen Ressourcenwende.
Holz spielt eine zentrale Rolle für die Erreichung der Netto-Null-Ziele im Schweizer Neubausektor. Holz als nachwachsender Rohstoff speichert CO₂ langfristig und ermöglicht energieeffiziente Bauweisen. Aktuell zeigt der Markt für Neubau-Mehrfamilienhäuser aus Holz eine höhere Preisdynamik gegenüber konventionellen Gebäuden, was die gestiegene Nachfrage unterstreicht. Preiserhöhungen, Fachkräftemangel und Bauverzögerungen verlangsamen die Nutzung des Potenzials. Die Holznutzung (2021: ~5,0 Millionen. Kubikmeter) und der Rundholzeinschnitt (2023: 2’006,965 Kubikmeter) bleiben jedoch stabil, was die Ressourcenverfügbarkeit für nachhaltiges Bauen mit Holz sichert.
Auch die Sanierung mit Holz trägt wesentlich zur Erreichung des Schweizer Netto-Null-Ziels 2050 bei. Durch den Erhalt von Bausubstanz werden graue Emissionen vermieden, während der Einsatz von Holz als nachwachsender Rohstoff zusätzliches CO₂ langfristig speichert. Holz ersetzt energieintensive Baustoffe wie Beton und Stahl, wodurch die CO₂-Bilanz von Sanierungsprojekten deutlich sinkt. Die Wiederverwendung von Altholz in neuen Baukomponenten reduziert Abfall und maximiert die Klimawirkung. Diese Ansätze positionieren die Sanierungspraxis als effizienten Hebel für die Klimaziele – ökologisch wie ökonomisch.