Qualitätssicherung

Durch systematische Anwendung von qualitätssichernden Massnahmen wird das Vertrauen in die Marke Minergie langfristig erhalten.

  • Standardisierter Zertifizierungsablauf
    Der standardisierte Zertifizierungsablauf ist das Kernelement der Qualitätssicherung. Massgebend für die Abgabe des Minergie-Zertifikats ist der fertig erstellte Bau. Die Qualitätssicherung ermöglicht die schriftliche Zusicherung des Zertifikats (provisorisches Zertifikat) aufgrund von Planungsdaten. Dies dient der Planungs- und Verhandlungssicherheit beim Verkauf von Minergie-Gebäuden. Die Technische Prüfung der Planungsdaten und Ausführungskontrollen bei den realisierten Objekten erfolgt durch die Minergie-Zertifizierungsstellen. Die Auswertung der Erfahrungen bilden geschlossene Regelkreise und sichern eine laufende Verbesserung.
  • Qualitätssicherung vor, während und nach dem Bau
    Die Vergabe von Minergie-Qualitätssiegeln in der Bauphase (MQS Bau) und Betriebsphase (MQS Betrieb) ergänzt die Planprüfungen und Ausführungskontrollen nach Bauende sinnvoll.
  • Klare Verantwortlichkeiten
    Die Verantwortung für eine fachgerechte Planung und Ausführung liegt bei den Antragstellenden beziehungsweise den entsprechenden Fachpersonen. Dies wird im Antrag deklariert und mit der Baubestätigung bis zur Bauvollendung sichergestellt. Die Baubestätigung dient somit den Bauherrschaften für eine Klarstellung der Verantwortlichkeiten.
  • Weiterbildungen für Fachpersonen
    Information und Weiterbildung von Planenden, Bauherrschaften und Zertifizierungsstellen über die Erkenntnisse aus der Zertifizierung von Minergie-Gebäuden runden die Massnahmen ab.