Hochbau H1 im Zwhatt-Areal, Regensdorf (ZH)

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Das Hochhaus H1 im Zwhatt-Areal in Regensdorf (ZH) zeigt neueste Erkenntnisse aus der Praxis entlang der «Wertschöpfungskette Wald – Holz – Bau» und ist zum Zeitpunkt des Baus das grösste Holz-Hochhaus der Schweiz. Im Sockel befinden sich die Eingangshalle und Gewerbeflächen. Die 156 Wohnungen ab dem dritten Obergeschoss sind der Holzbaustruktur entsprechend modular aufgebaut und erlauben in der Horizontalen wie auch in der Vertikalen grosse Flexibilität.

Woher kommt das Holz?

  • Buche aus dem Schweizer Wald

Wo und wie wird das Holz verarbeitet?

  • Verleimung der Buchenstäbe in Les Breuleux, Firma Fagus
  • Vorfabrikation in Stein am Rhein, Firma Erne

Was wird bei der Beschaffung anders gemacht?

  • Aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit von Buchenholz für die Stabverleimung und Kapazität der Verarbeitenden wird die Materialbeschaffung bereits sehr früh im Projekt angegangen, bevor die Ausschreibung des Holzbauers erfolgt.

Was wird bei der Planung anders gemacht?

  • Verwendung von Buchen-Stabschichtholz für tragende Elemente
  • Vorproduktion von Holz-Beton-Verbunddecken und Fassadenelemente
  • Hybridbauweise:
    • Beton: Erschliessungskern, Sockelgeschosse, HBV-Deckenplatten
    • Holz: Tragende Stützen, HBV-Unterzüge, Fassade
  • Wohnungen orientieren sich an der Holzbaustruktur (zweiseitige Belichtung, Eckfunktion)
  • Sichtbare Holzbalken in Wohnräumen für behagliche Atmosphäre

Was wird beim Bau berücksichtigt?

  • Vorgefertigte Holzelemente ermöglichen schnelle Montage (1,5 Wochen pro Geschoss / 7 Monate total)

Das Gebäude im Überblick

Baujahr

2023 - 2025

Gebäudetyp

Neubau, Wohngebäude

Zertifizierung

keine

Standorte (Wege des Holzes)
  • Wald: Schweizer Wälder
  • Verarbeitung: Les Breuleux / Stein am Rhein
  • Projekt: Regensdorf
Kosten

keine Angabe

CO₂-Bilanz Tragwerk

3.1 kg CO2e / m2 (-18% vs. Betonstruktur)

© Rendering, Studio Blomen | Architektur, Boltshauser Architekten