Systemerneuerung EFH Hagendorn

Energieeffizienz durch Systemerneuerung

Roman Freimann, Bauherr, Planer und Bauunternehmer

Die Systemerneuerung gab uns den Spielraum, die zwei, drei Schwachpunkte gezielt anzugehen.

Roman Freimann, Bauherr, Planer und Bauunternehmer

Das Projekt in Kürze

Roman Freimann lebt mit seiner Familie im frisch modernisierten Einfamilienhaus. Zur bereits bestehenden Erdsonden-Heizung wurde das in den 90er Jahren erbaute Haus unter anderem durch eine kontrollierte Lüftung auf allen Stöcken und eine Photovoltaik-Anlage aufgerüstet. Mithilfe einer Art «Technikraum» in der Mitte des Gebäudes konnte das ganze Haus mit einer selbst regulierbaren kontrollierten Lüftung ausgestattet werden.

Fragen an den Planer, Bauherr und Bauunternehmer

Was hat Sie dazu bewogen Ihr Haus zu modernisieren?
Wir wollten sowieso im Innern des Hauses Umbauten machen. Wir haben beim Kanton ein Gesuch eingereicht und dann auch über das Gebäudeprogramm Unterstützung zugesichert bekommen. Nach Minergie zu zertifizieren haben wir dann entscheiden, als die Gemeinde Cham als Energiestadt zusätzlich für den Minergie-Standard finanzielle Unterstützung pro m2 Gebäudefläche in Aussicht stellte.

Was hat Sie bei der Systemerneuerung überzeugt?
Unser Haus stammt aus den 90er Jahren. Vieles war schon ziemlich gut, z.B. Fassade oder Dach. Die Systemerneuerung gab uns den Spielraum, die zwei, drei Schwachpunkte gezielt anzugehen. Zudem kann man bei diesem Zertifizierungsweg die Vorgaben auch dann erfüllen, wenn nicht jedes einzelne Kriterium perfekt ist, es im Gesamten aber stimmt. Das senkt die Hürde stark.

Was schätzen Sie am meisten im neu modernisierten Haus?
Den besseren Wärmeschutz! Dank der dreimal besseren Dämmung konnten wir selbst in den heissesten Nächten des Sommers 2018 in unseren Schlafzimmern unter dem Dach schlafen.

Das Projekt in Zahlen

Baujahr

2018

EBF

247m2

Heizung

100% Wärmepumpe Erdwärmesonde

Warmwasser

5% Elektro direkt
95% Wärmepumpe Erdwärmesonde

Zertifikat

ZG-716

Bildergallerie