«Holz statt Öl: Beispiele und Lösungsansätze» 

Heizen mit Holz – welche Systeme gibt es, was funktioniert bei einer Modernisierung und wie kann eine Grossanlage mit Holz beheizt werden? Unter dem Titel «Holz statt Öl: Beispiele und Lösungsansätze» bekamen die fast 100 interessierten Gäste Fachreferate unter anderen vom Architekten Thomas Metzler oder vom Hafnermeister Arthur Kasper zu hören. Auch die offizielle Sicht zu Holzheizungen und Feinstaub fehlte nicht, danke Heinz Wiher vom Baudepartement der Stadt Winterthur. 

Fünf Erkenntnisse zu Heizen mit Holz: 

  1. CO2-neutral: Heizen mit Holz ist eine Alternative zu fossilen Heizungen. Holz setzt bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei wie es im Wachstum bindet.
  2. Sowohl für Modernisierungen als auch für Neubauten: Eine Holzfeuerung (zum Beispiel ein Pelletofen) kann die entfernte Ölheizung 1:1 ersetzen, die bestehenden Heizkörper können weiter genutzt werden und Platz ist ausreichend vorhanden. Ein Neubau nach Minergie-P braucht zur Beheizung nur noch ca. 2 Ster Holz.
  3. Ideal kombinierbar: Der Holzofen lässt sich kombinieren mit anderen Heizsystemen. Zum Beispiel mit einer Wärmepumpe, wo Holz zur Deckung der Spitzenlasten an kalten Tagen hinzukommt.
  4. Feinstaub ist lösbar: Pelletheizungen ermöglichen heute dank der Brennstoffqualität und der modernen Anlagentechnik eine saubere Verbrennung.
  5. Wenn Heizungen und Elektroautos künftig um erneuerbar hergestellten Strom buhlen, kann Holz als wertvolle, CO2-neutrale Ressource entlasten.

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