Jubiläumsreihe Minergie Podiumsdiskussionen erfolgreich gestartet

Nach der lebendigen Debatte zum «Performance Gap» vom 24. April 2018 in Flums bot auch die zweite Podiumsdiskussion «Holzbau: am Puls der Zeit» vom 7. Juni viel Diskussionsstoff. Gibt es eine Renaissance im Holzbau? Hat sich der Holzbau zu einem Vorreiter im Bereich virtuelles Bauen gemausert? Wann bietet Vorfertigung höhere Qualität und Wirtschaftlichkeit als die herkömmliche Bauweise? Welche Rolle spielen Holzbau und Minergie bei der Umsetzung der Energiestrategie des Bundes?

Zusammen mit Max Renggli, VRP und CEO von Renggli AG, Prof. Uwe Germerott von der Berner Fachhochschule für Architektur, Holz und Bau, Biel, FDP-Ständerat Damian Müller aus Luzern und Minergie Geschäftsführer Andreas Meyer Primavesi setzten die Teilnehmenden diese Fragen in den Kontext der Digitalisierung und der Klimaschutzziele. Die Schlussrunde des Podiums machte deutlich: Der Holzbau gewinnt weiter an Bedeutung - dank der hohen Präzision, der Effizienz in der Vorfertigung und der hervorragenden Ressourcenbilanz. 

Am 13. Juni trafen sich dann eine Soziologin und Planerin, ein professioneller Investor und ein Architekt für die dritte Podiumsdiskussion zum Thema «Nachhaltig bauen». Zusammen mit dem Präsidenten vom Netzwerk für Nachhaltiges Bauen Schweiz, NNBS, Martin Hitz, debattierten Dr. Joëlle Zimmerli, Zimraum Raum + Gesellschaft, Martin Munz, CS und Dietrich Schwarz, Schwarz Architekten, die wichtigsten Hebel. Dem gemeinsamen Nenner der Diskussion schloss sich auch der Minergie Geschäftsleiter an: zielorientiert – das heisst für die Nutzenden – bauen; für einen guten und frühen Austausch im für Planung, Bau und Betrieb verantwortlichen Team sorgen, fokussieren auf wenige, wichtige Komponenten und diese qualitativ hochstehend umsetzen. Und: grosse Investoren können und sollen viel bewirken in Richtung Nachhaltigkeit. Die Diskussionen im Restaurant des ersten Minergie-P-ECO Hochhauses am Goldschlägiplatz in Schlieren klangen bei einem Stück Pizza aus.

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