Heimkommen, abkühlen, wohlfühlen. Der Hitzeschutz von Minergie.

In den letzten Jahrzehnten sind die Temperaturen konstant angestiegen. Dieser Trend setzt sich fort. Was wir heute bauen, soll auch für die klimatischen Bedingungen in der Zukunft ein behagliches Wohnen und Arbeiten ermöglichen. Mit einem optimalen Sonnenschutz, einem ausgewogenen Fensteranteil an den richtigen Stellen und einer effizienten Wärmeabfuhr schafft der sommerliche Hitzeschutz nach Minergie-Baustandard auch bei gefühlt tropischen Aussentemperaturen ein angenehmes Innenraumklima – und das auch ohne Klimaanlage. 

Entscheiden Sie sich für ein angenehmes Raumklima ohne Beeinträchtigung der Umwelt: mit dem Minergie-Hitzeschutz.

Angenehme Raumtemperaturen – auch in Tropennächten.

In einem Gebäude mit einem nach Minergie-Baustandard geplanten Hitzeschutz herrschen die bestmöglichen Bedingungen zum Arbeiten, Wohnen oder – sehr wichtig – gut Schlafen. Besonders wenn die Aussentemperatur auch nachts kaum abkühlt, braucht es einen ausgeklügelten Hitzeschutz. Tagsüber möglichst wenig Hitze hereinlassen dank Sonnenstoren, klugem Lüften und einer guten Dämmung und nachts die Wärme rasch abführen mittels Nachtauskühlung. Dies wird immer wichtiger für einen gesunden Schlaf. 

Gute Planung für kühle Köpfe

Der Hitzeschutz sollte von Anfang an in der Planung eines Gebäudes berücksichtigt werden. Die Ausrichtung und Lage eines Gebäudes, aber auch die Gestaltung der Fassade sind entscheidend. Wichtig sind dabei insbesondere der Fensteranteil, die Beschattung und die Wärmespeicherfähigkeit im Gebäude. Vor allem in innerstädtischen Gebieten ist ein effizientes System für die Nachtauskühlung einzuplanen.

Licht im Schatten dank cleverer Fensterlage

Bereits bei der Planung sollte beachtet werden, dass die Fenster eines Gebäudes in den Sommermonaten möglichst vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt sind. Sind bauliche Verschattungen nicht möglich, können solare Lasten mit dem zertifizierten Minergie-Modul Sonnenschutz gemindert werden. 

Hitzeschutz, der mitdenkt

Lamellenstoren und Markisen oder die Nachtauskühlung mittels automatisierter Fenster können mit einer aufs Wetter abgestimmten Steuerung versehen werden. Bei der Nachtauskühlung sind Einbruchschutz und Witterungsschutz zu bedenken. Ohne Automatisierung ist eine Instruktion der Nutzenden über die richtige Bedienung der Sonnenstoren und die Nachtauskühlung sinnvoll. 

Aktive Kühlung geht auch nachhaltig

Der bauliche Hitzeschutz ist dem aktiven Kühlen vorzuziehen. Meist reicht zudem eine leichte Kühlung mittels Erdsonden. Wenn dennoch nötig, darf man auch bei Minergie aktiv kühlen. Stammt der Strom für ein Klimagerät vom eigenen Dach, ist aktiv Kühlen ökologisch verträglich, da gerade dann in der Schweiz genügend erneuerbarer Strom zur Verfügung steht, wenn es heiss und sonnig ist. Voraussetzung ist eine Kühlanlage, die effizient ist und professionell ins Gebäudesystem integriert wurde.

Auch in Zukunft cool bleiben

Die Prognosen sind eindeutig: Wir werden als Folge des Klimawandels in Zukunft etwas weniger heizen und dafür vermehrt kühlen müssen. Eine gute Gebäudehülle hat auf beides einen positiven Einfluss. Vermehrt wird aber die optimierte Gebäudehülle in Kombination mit beweglichem Sonnenschutz und Nachtauskühlung nicht mehr ausreichen, um kontinuierlich angenehme Innenraumtemperaturen zu garantieren. Dann kann man das Haus mit eigens produziertem Photovoltaik-Strom kühlen. Noch ökologischer und stromsparender ist die Nutzung von Geocooling. Geocooling funktioniert via Erdsonde, ohne den Einsatz einer Kältemaschine. Statt dem Erdreich im Winter nur die Wärme zu entziehen, wird im Sommer die angenehme Kühle des Erdreichs genutzt und gleichzeitig die Wärme zurückgeführt. Damit sind wir für eine wärmer werdende Zukunft gewappnet, ohne die Erwärmung weiter voranzutreiben.

Das Kühlen der Wohnungen über die Bodenheizung dient der Komfortsteigerung der Bewohnerinnen und Bewohner und war ein Verkaufsargument für die Eigentumswohnungen.

David Zimmerli, Setz Architektur AG

Was immer Sie planen. Planen Sie mit dem passenden Hitzeschutz.


In Ihren eigenen vier Wänden bestimmen Sie das Programm. Ob Sie sich konzentriert Ihrer Lektüre widmen wollen oder ein Work-Out planen: Frische Luft und angenehme Temperaturen sind in jedem Fall bedeutende Wohlfühlfaktoren. 

Der Hitzeschutz auf einen Blick

  • Geglückte Planung, glückliche Bewohner

    Vom beweglichen aussenliegenden Sonnenschutz über die Bodenheizung bis zum Geocooling – Minergie zeigt Ihnen zahlreiche wirksame Möglichkeiten auf, Ihre Gebäude zukunftstauglich zu bauen. Das neukonzipierte, normkonforme Nachweisverfahren dient Ihnen dabei als verlässliche Planungshilfe und sichert Ihnen die Zufriedenheit der zukünftigen Bewohner.

  • Vorher ist effizienter als nachher
    Bereits bei der Planung gilt es, sommerliche Überhitzung miteinzubeziehen und dagegen vorzubeugen. Bauliche Massnahmen wie Gebäudeausrichtung, Fensterflächen und Speicherfähigkeit sind massgeblich und Grundvoraussetzung für einen optimalen Betrieb. Vorsorgen ist effizienter als später für teures Geld technische Nachrüstungen vorzunehmen.

  • Gut ans Ziel ohne Zielkonflikte
    Es ist nicht immer einfach, allen Hitzeschutz-Anforderungen gerecht zu werden. Da gibt es den allfälligen Widerspruch einer Reduktion der direkten Sonneneinstrahlung und der Notwendigkeit einer ausreichenden Tageslichtversorgung. Oder den Konflikt zwischen erwünschten solaren Gewinnen im Winter und der Überhitzung im Sommer. Das Minergie-Planungstool zum Sommerlichen Wärmeschutz zeigt individuelle, zeitgemässe Lösungen auf.

  • Ihre Vorhaben nach Ihren Vorstellungen
    Sie haben ganz konkrete Vorstellungen für Ihre Projekte. Minergie lässt vielfältige Lösungen für einen effizienten Hitzeschutz zu. Bauliche Verschattungen, interne Lastenreduktion, beweglicher Sonnenschutz und vieles mehr – bei Minergie finden Sie die passenden Möglichkeiten, die genau Ihr Projekt perfektionieren.